Zusätzlich zu den ursprünglich angekündigten 9.000 Stellen will der Autozulieferer Bosch bis 2030 weitere 13.000 Stellen vernichten. Auch andere Zulieferer wie ZF planen einen starken Stellenabbau und die Auslagerung der Produktion ins Ausland. Die Beschäftigten bei Bosch in Stuttgart fordern: „Robert, komm zurück!“
Um Produktionskosten zu sparen, fungieren osteuropäische Länder als „verlängerte Werkbank“. So auch beim Getriebehersteller ZF, der mindestens einen Teil der Produktion nach Ungarn auslagern will. Weil diese Informationen an die Öffentlichkeit gelangten, erstattete ZF Anzeige gegen die eigenen Angestellten. – Ein Kommentar von Rosalie West.