Zahl der Minderjährigen die an Waffen ausgebildet werden seit 2011 verdreifacht

Noch nie gab es in der Bundeswehr so viele minderjährige Rekruten wie heute. Laut den Angaben des Verteidigungsministeriums stieg die Zahl der unter 18-jährigen seit dem Aussetzen der Wehrpflicht kontinuierlich an.

Im Jahr 2011 gab es noch 689 minderjährige Rekruten. Ende 2017 waren es dann 2128 minderjährige Soldaten. Ein neuer Rekord an minderjährigen Rekruten. Damit hat sich die Anzahl der minderjährigen Rekruten verdreifacht. Bei den weiblichen Rekruten hat sie sich sogar verachtfacht. Gab es es im Jahr 2011 lediglich 57, so sind es heute 448 junge Frauen.

Die Minderjährigen werden zwar grundsätzlich nicht bei Kriegseinsätzen im Ausland eingesetzt, sie nehmen jedoch an allen militärischen Ausbildungen teil und werden an scharfen Waffen ausgebildet.

Im Jahr 2008 hat sich Ursula von der Leyen als Bundesfamilienministerin noch dafür eingesetzt, dass der Jugendschutz gesetzlich erweitert und „Egoshooter“ und andere „Killer-Spiele“ nur noch an Erwachsene verkauft werden dürfen. Nun treibt sie die Anwerbung von Minderjährigen für den Dienst an der Waffe voran.

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