Der Attentäter hielt die Opfer für Muslime und steuerte deshalb mit seinem Auto in die Gruppe. Eines seiner Opfer liegt noch im Koma.

Am vergangenen Dienstag ist ein 34 Jahre alter Mann im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Laut Phan Ngo, Polizeichef in der Stadt Sunnyvale, fand die Polizei Beweise, die auf einen rechts-terroristischen Hintergrund schließen lassen.

Der Täter ist ehemaliger US-Soldat und habe die Opfer aufgrund ihres Aussehens und der Annahme, sie seien Muslime, gezielt überfahren. Ihm wird achtfacher versuchter Mord vorgeworfen. Drei seiner Opfer waren minderjährig. Eines der Opfer (13 Jahre alt) schwebte am Freitagabend noch in Lebensgefahr und liegt weiter im Koma.

Der Täter soll vor dem Anschlag auf dem Weg zu einer Bibelstunde gewesen sein. Zeugen geben an, dass er nach der Tat mehrfach „Danke, Jesus“ gesagt haben soll.

Zur Zeit laufen die Ermittlungen gegen den 34-Jährigen weiter. Die folgenden Untersuchungen sollen feststellen, ob der Mann, wie es von seiner Verteidigung behauptet wird, an einer psychischen Störung leidet, oder ob er die Tat aus rechtsradikalen Motiven begangen hat.