Im Rahmen einer „Anti-Terror-Übung“ präsentierte die Polizei Hessen unter anderem das Gewehr G38. Davon sollen bald 1.500 der hessischen Polizei zur Verfügung stehen.

Bei einer Anti-Terror-Übung übten Spezialkräfte der hessischen Polizei auf dem Gelände der Polizeiakademie Hessen den Umgang mit der Spezialausrüstung. Das neue G38-Gewehr war nur zu Präsentationszwecken dort, erst im nächsten Jahr soll die Polizei davon 1.500 Gewehre erhalten. Es sei stärker und leichter als die Maschinengewehre, die bisher verwendet werden.

Für die hessische Polizei soll das G38 so modifiziert werden, dass nur gezielte Einzelschüsse möglich sind statt einem Dauerfeuer. Schon im letzten Jahr wurde die Ausrüstung der Polizei Hessen um 130 G36-Maschinengewehre ergänzt.

Außerdem soll die Ausrüstung auch um eine mobile Version von „Hessendata“ ergänzt werden. Die Datensoftware mit dem ursprünglichen Namen „Gotham“, die von Palantir entwickelt und betrieben wird, steht schon einigen Einheiten als App zur Verfügung, in Zukunft soll sie landesweit nutzbar sein. Sie verknüpft Informationen aus den Polizeidatenbanken mit solchen aus sozialen Medien und bereitet sie für die Polizei auf.

Schon für die nicht-mobile Version erhielt das Bundesland Hessen den Negativpreis „Big Brother Award 2019“. Auch das Bundesland NRW plant den Einsatz einer solchen Analysesoftware.