Tabea Karlo
Perspektive-Autorin seit 2017, lebt in Hamburg. Berichtet schwerpunktmäßig über den Frauenkampf und soziale Fragen. Politisiert über antifaschistische Proteste, heute vor allem in der klassenkämpferischen Stadtteilarbeit aktiv.
2026: Faschismus im Aufschwung – was tun wir?
In Deutschland sowie international erstarkt die faschistische Bewegung – sie nährt sich aus Angst vor sozialem und wirtschaftlichem Abstieg und tritt dabei nach unten auf die schwächsten Teile der Bevölkerung. Wie sieht die Lage genau aus? Was können wir dem 2026 entgegensetzen? – Ein Kommentar von Tabea Karlo.
Rentenreform 2026: Die Rente nach Beitrittsjahren ist eine Farce für Frauen und Alte
Kurz nach Abschluss des aktuellen Rentenpakets wird bereits über die nächste Reform diskutiert, die 2026 folgen soll. In der SPD macht ein neuer Vorschlag die Runde: Die Rente nicht ans Alter, sondern an die Beitrittsjahre koppeln. Während die Reichen sorgenfrei altern können, wird für alle anderen der menschenwürdige Lebensabend zum Traum. – Ein Kommentar von Tabea Karlo.
Wir Töchter kämpfen gegen Rassismus und Frauenhass, Herr Merz!
Letzten Dienstag polemisierte Friedrich Merz mit einer rassistischen Aussage zum Stadtbild deutscher Innenstädte. Wenige Tage später riet er all seinen Kritiker:innen, sie sollen mal ihre Töchter fragen – die wüssten, was er meine. Aber was genau meint Merz denn eigentlich und was wissen „die Töchter“ darüber? – Ein Kommentar von Tabea Karlo
Patriarchale Polizeigewalt in Köln: „Dieser Staat schützt mich nicht – meine Schwestern schützen mich!“
Patriarchale Gewalt wird als Waffe eingesetzt: Sowohl in Kriegen, in den eigenen vier Wänden – und auch im Polizeikessel. Wir haben Teilnehmerinnen der Rheinmetall Entwaffnen-Demonstration vom 30. August nach ihren Erfahrungen mit patriarchalen Polizeibeamten gefragt und wollen die Berichte hier teilen. Letztlich ist klar: Die Ohnmacht durchbrechen wir nur im gemeinsamen Widerstand. – Ein Kommentar von Tabea Karlo.
Gaza hungert aus: Die Welt schaut zu, der deutsche Staat tritt nach
88 Prozent des Gazastreifens stehen unter der militärischen Kontrolle Israels. Unterdessen werden unsere Timelines überschwemmt von Bildern verhungernder Kinder und Palästinenser:innen, die an der Essensausgabestelle ermordet wurden. Das Leid in Gaza wächst ins unermessliche – der deutsche Staat bleibt still. – Ein Kommentar von Tabea Karlo.
Gleichberechtigt in den Schützengraben? – Warum Militarismus keine Emanzipation bringt
Die Wehrpflicht soll für alle Geschlechter gelten. So sieht es auch die Herausgeberin des feministischen Missy-Magazins und meint, Feministinnen müssten nun mal ebenfalls die Demokratie verteidigen. Wie uns der bürgerliche Feminismus im Kampf gegen den Krieg in eine Sackgasse führt. – Ein Kommentar von Tabea Karlo.
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