Der ungarische Schauprozess gegen die antifaschistische Person Maja hat über die linke Bewegung hinaus hohe Wellen geschlagen. Seit der Urteilsverkündung am Mittwoch verleihen Hunderte vielerorts der Solidarität mit Maja und dem Antifaschismus Ausdruck.
Im Budapester Verfahren gegen Maja T. hielt die Verteidigung das Plädoyer. Sie kritisiert massive Verfahrensmängel und das Fehlen klarer Beweise. Die ungarische Staatsanwaltschaft fordert für die vermutete Körperverletzung hingegen 24 Jahre Haft. Das Urteil wird am 4. Februar gesprochen.