Die Bewegung der Gelbwesten war an diesem Samstag in zahlreichen französischen Städten wieder auf den Straßen. Trotz einer gelockerten Ausgangssperre gilt im ganzen Land noch immer ein weitreichendes Versammlungsverbot. In einigen Städten kam es zu Polizeiübergriffen und Festnahmen.
In einem Interview hat der französische Präsident behauptet, es habe keine irreparabelen Schäden bei der Protestbewegung der „Gelbwesten“ gegeben. Stattdessen hätte die Polizei bisher „das Schlimmste vermieden.“ Tatsächlich haben nach Angaben von BeobachterInnen alleine 24 Menschen ein Auge durch Gummigeschosse oder Wasserwerfer verloren. Eine Person starb sogar durch eine Tränengas-Granate.