Am Eingang des Münchner Oktoberfests explodierte 1980 eine Bombe, tötete 13 Menschen und verletzte Hunderte. Die Behörden beschuldigten erst die RAF und sprachen dann schnell vom „Einzeltäter“, obwohl klar war, dass rechte Netzwerke dahintersteckten. Ein Muster, das sich über Halle bis zu Hanau fortsetzt. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
Am 19. Februar jährt sich die Ermordung von Said Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und Kaloyan Velkov zum fünften Mal. Der Terroranschlag von Hanau am 19. Februar 2020 ist ein erschütterndes Beispiel für den stärker werdenden Faschismus in Deutschland. Hanau war aber auch der Anfangspunkt einer neuen Geschichte des antifaschistischen Widerstands. – Ein Kommentar von Jamil Doury.