Frauen und junge Menschen sind besonders betroffen

Eine Hochrechnung aus dem Jahr 2017 ergibt, dass im letzten Jahr rund 41% aller neu abgeschlossenen Arbeitsverträge ein befristetes Arbeitsverhältnis beinhalteten. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linkspartei  waren von 3,5 Millionen Neueinstellungen insgesamt rund 1,5 Millionen befristet. Insgesamt blieb der Anteil damit auf ähnlich hohem Niveau wie in den davor liegenden Jahren.

„Risikogruppen“ besonders betroffen

Eine deutliche Zunahme des Anteils war bisher bei der Gruppe der 30 bis 39-jährigen ArbeiterInnen zu beobachten. Während 2015 noch 38% von ihnen eine befristete Stelle antraten, waren es 2016 schon 49%. In der vergangenen Hochrechnung ist jedoch vor allem der Teil der besonders jungen Menschen betroffen: bei Personen unter 25 Jahren lag der Anteil bei 46%. Besonders betroffen waren auch Frauen: unter den Arbeiterinnen waren 45% befristet in Arbeit – bei Neuanstellungen von Männern waren es „nur“ 37%.

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