Zehntausende Mitarbeiter:innen des deutschen Autobauers Mercedes-Benz gingen infolge des Sparkurses des Konzerns am Freitag auf die Straße. Ihnen drohen mehr Arbeit bei gleichem Geld und die Verschiebung einer geplanten Sonderzahlung um ein Jahr. Die Gewerkschaften rufen teilweise zu klassenkämpferischen Protesten auf und fordern Generalstreiks.
Der diesjährige DGB-Aufruf zum 1. Mai bleibt gewohnt unkämpferisch: Kompromisse mit dem Kapital und kein Wort zur Aufrüstung. Gerade deshalb müssen wir den internationalen Kampftag der Arbeiter:innenklasse mit einem klaren Standpunkt begehen. – Ein Kommentar von Reiner Matzinke.