ArbeiterInnen von McDondalds, Wetherspoons, Ubereats, TGI Fridays streiken gemeinsam

Solch ein Streik geschieht zum ersten Mal in der Geschichte Großbritanniens: Gestern haben sich tausende MitarbeiterInnen von mehreren Fast Food-Ketten und Lieferservice-Unternehmen zusammengeschlossen und gemeinsam gestreikt. Sie fordern unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns auf 10 Pfund und bessere Arbeitsbedingungen. Der Streik wird vor allem von jungen ArbeiterInnen getragen.

Fast Food Shutdown

Der Streik fand am 4. Oktober in mehreren Städten Großbritanniens unter dem Motto „Fast Food Shutdown“ statt, in London kamen viele zu einer Demonstration zusammen. Gleichzeitig besetzten rund 50 Fahrer des Fahrdienstes Uber und des Lieferservice‘ Ubereats die Unternehmenszentrale in London. Die Auslieferer fordern 5 Pfund pro Lieferung und ein weiteres Pfund je gefahrener Meile. Zuletzt hatte das Unternehmen die Bezahlung sogar reduziert. Die ArbeiterInnen der Fastfood-Restaurant-Ketten JD Wetherspoon, McDonald’s und TGI Fridays fordern jetzt einen Stundenlohn von 10 Pfund (11,37€).

„I believe that we will win“

Wie Videos im Internet zeigen, wird der Streik vor allem von kämpferischen jungen ArbeiterInnen gestützt. Einer der Filme zeigt Beschäftigte der Franchise-Kette Wetherspoons, die sich dem Streik anschließen. Es ist das erste Mal in der Geschichte des Unternehmens, dass ArbeiterInnen dort streiken.

Die Proteste können über Twitter unter den folgenden Hashtags, die für die jeweiligen Unternehmen stehen, verfolgt werden: #FFS410 #UberEatsStrike #McStrike #SpoonStrike #AllEyesonTGIs.