ArbeiterInnen im Schichtdienst und mit flexiblen Arbeitszeiten besonders betroffen.

Die „Techniker Krankenkasse“ (TK) hat eine Studie über das Schlafverhalten in Deutschland veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Jede/r Dritte schläft nur mittelmäßig, schlecht oder sehr schlecht.
  • Bei „Flex-Beschäftigten“ (Schichtdienst, unregelmäßige Arbeitszeiten) sind es sogar 50%. Die Hälfte der Flex-Beschäftigten schläft höchstens 5 Stunden. Laut Studie liegt der Anteil der Flex-Beschäftigten in Deutschland mittlerweile bei 30 Prozent.
  • 24% aller Menschen schlafen weniger als 6 Stunden.
  • Knapp 40% sehen Job-Stress als Hauptursache, dass sie nicht in den Schlaf finden. Weitere Gründe sind vor allem private Probleme mit 28 Prozent und gesundheitliche Beschwerden mit 22 Prozent.
  • Bei 7% der Erwachsenen liegt das Smartphone auf dem Nachttisch oder unter dem Kopfkissen. Besonders hoch ist der Anteil bei den Unter-30-Jährigen: Hier stört das Handy bei jedem Fünften den Schlaf.

Das Risiko für Herz-Kreislauf- und Magenbeschwerden, für Depressionen und Übergewicht ist höher, wenn der regelmäßige und tiefe Schlaf zu kurz kommt. Mehr als die Hälfte unter den „Schlechtschläfern“ leiden unter Muskelverspannungen und Rückenschmerzen. Zudem steigt das Unfallrisiko und die Fehlerquote im Job. Wer schlecht schläft, fühlt sich außerdem mehr als doppelt so häufig erschöpft wie ein ausgeschlafener Mensch, ist gereizter und häufiger niedergeschlagen.