Damit sollen Terroranschläge und Amok-Läufe verhindert werden

In Zukunft werden die U-Bahnen in der US-Großstadt Los Angeles mit Bodyscannern („Nacktscanner“) ausgestattet. Die Maschinen sollen metallische und nicht-metallische Objekte am Köper einer Person entdecken können. Damit soll Terroranschlägen und Amok-Läufen vorgebeugt werden. Auf normale Pistolen sollen die Sicherheitsleute dabei aber nicht achten. „Wir suchen nach explosiven Westen, wir suchen Sturmgewehre. Wir suchen nicht unbedingt nach kleineren Waffen, die nicht in der Lage sind, Massenopfer zu verursachen“, so der verantwortliche Leiter, Alex Wiggins.

Bodyscanner sehen alles

Die Bodyscanner – in der deutschen Presse auch „Nacktscanner“ genannt – zeigen den Beobachtern jedoch nicht nur an, ob eine Person gerade vollautomatische Waffen oder Sprengstoff am Körper trägt. Narben, Intimpiercings, künstlicher Darmausgang oder Windeln, die man als kranker Mensch tragen muss – all das kann durch die Nacktscanner erkannt werden.

Amazon überwacht ganze Städte

Ebenfalls problematisch ist die gesundheitliche Belastung durch die Scanner. Ein einziger Scan mit Mikrowellen entspricht der Strahlung von 10.000 Handygesprächen. Bisher werden die Scanner vor allem an Flughäfen eingesetzt. Durch einen Einsatz in der U-Bahn sind die Menschen den Strahlungen weitaus öfter ausgesetzt.

Ungefähr 150.000 Passagiere fahren täglich mit der U-Bahn in LA. Das U-Bahn-System als Ganzes zählte letztes Jahr mehr als 112 Millionen Fahrten. Es ist davon auszugehen, dass nach einem funktionierenden Test die Scanner auch in anderen Städten eingesetzt werden.

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