Alexandra Baer
Autorin Seit 2023. Angehende Juristin, interessiert sich besonders für Migration und Arbeitskämpfe. Alexandra ist leidenschaftliche Fußballspielerin und vermisst die kalte norddeutsche Art in BaWü.
Urteil gegen Maja – Urteil gegen den Antifaschismus
Nach mehr als eineinhalb Jahren Isolationshaft wurde Maja T. am Mittwoch in Budapest zu acht Jahren Haft verurteilt. Bei der gesamten Gerichtsverhandlung ging es um die Kriminalisierung und Terror-Inszenierung von Antifaschist:innen. – Ein Kommentar von Alexandra Baer und Lukas Mainzer.
Staatliche Überwachung als Normalzustand – eine Bestandsaufnahme 2025
Wer dachte, persönliche Daten seien sicher, erlebte 2025 das Gegenteil: Drohnen, Kameras, KI-Analysen und Staatstrojaner durchdringen immer mehr Lebensbereiche und die Vorratsdatenspeicherung kehrt auf Bundesebene zurück. Das Netz an Überwachungsmaßnahmen wird auch im kommenden Jahr immer enger werden. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
SPD und Klassenkampf? Nur leere Worte, keine Taten
Dass Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) auf dem „Arbeitgebertag“ plötzlich erkannt haben will, „gegen wen wir eigentlich gemeinsam kämpfen müssen“, klingt nach einer großen Einsicht, entspricht aber kaum der tatsächlichen Politik ihrer Partei. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
Durchsuchung ohne Richter? Bundesverfassungsgericht sagt Nein
Ein Rammbock im Schlafzimmer? Für das Bundesverfassungsgericht ein klarer Grundrechtseingriff. Während Karlsruhe entscheidet, dass auch Geflüchtete manchmal Rechte haben, setzen die Regierungsparteien weiter auf rassistische Hetze und restriktive Migrationspolitik. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
Von Dresden bis Budapest: Wie konsequenter Antifaschismus kriminalisiert wird
Am 25. November 2025 soll vor dem Oberlandesgericht Dresden einer der größten Prozesse gegen Antifaschist:innen seit Jahrzehnten beginnen. Angeklagt sind sie wegen Aktionen gegen Neonazi-Aufmärsche sowie im Rahmen des Antifa-Ost- und Budapest-Komplexes. Nicht nur in Deutschland zeigt sich, wie antifaschistisches Engagement zunehmend kriminalisiert wird, während rechte Strukturen an Einfluss gewinnen. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
„To Kill a War Machine“ – Direkter Widerstand gegen die Rüstungsindustrie
Der Dokumentarfilm To Kill a War Machine begleitet Palestine Action bei direkten Aktionen gegen den britischen Rüstungssektor. Er zeigt spektakuläre Sabotageaktionen, ihre Erfolge und die folgende staatliche Repression – und regt dazu an, über Wirkung, Strategie und Grenzen von „direct action“ nachzudenken. – Eine Filmkritik von Alexandra Baer.
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