Der Finanzdienstleister Wirecard galt lange als deutsche Erfolgsgeschichte. Dabei hatte Wirecard 1,9 Milliarden Euro in den Bilanzen frei erfunden. Nun gibt es ein Urteil: drei Vorstandsvorsitzende wurden zu 140 Millionen Euro Schadensersatz verurteilt. Aktionäre werden davon jedoch kaum profitieren – und die Arbeiter:innenklasse erst recht nicht. – Ein Kommentar von Jens Ackerhof.
Eine noch immer offene Frage im Wirecard-Skandal ist die des Vermögens der ehemaligen Führungsriege und dessen Verbleib. Nun berichtet der Business Insider von einem Millionenvermögen, das Ex-Chef Markus Braun bei einer Münchener Privatbank liegen haben soll. Dort ist es arretiert.