Burkhard Garweg, ehemaliges RAF-Mitglied, blickt aus dem Untergrund auf die Geschichte der Roten Armee Fraktion zurück. Er analysiert ihre Fehler, kritisiert die Militarisierung der Organisation und zieht Lehren für heutige Kämpfe. Sein Brief ist eine Abrechnung – und ein Aufruf zum Widerstand. – Ein Kommentar von Leon Wandel.
Ob „Budapest-Verfahren“ oder „Antifa-Ost“ – derzeit wird in Deutschland nach einer Reihe von Antifaschist:innen gefahndet. Sie sind untergetaucht. Einen ähnlichen Weg hatte der RASH (Red an Anarchist Skinheads)-Aktivist „Smily“ vor mehr als 10 Jahren eingeschlagen. Wegen Auseinandersetzungen am 1. Mai 2012 und einer Attacke auf einen Infostand der Nazi-Partei NPD sollte er in Haft – doch er entschied sich für den Untergrund im Ausland. Seit 2019 ist er zurück. Perspektive hat ihn zu seiner Gefängniserfahrung, dem Leben in der Illegalität und seiner politischen Motivation interviewt.