Seit Jahren befindet sich die Baubranche in Deutschland in einer tiefen Krise. Die Zahl von genehmigten Neubauten fällt immer weiter und ein Ende ist nicht in Sicht. Während einzelne Konzerne massiv vom knappen Angebot profitieren, kostet die Krise die Mieter:innen aus der Arbeiter:innenklasse bares Geld.
Die Mutterfirma des undurchsichtigen 1.000-Firmen-Imperiums des Österreichers René Benko ist pleite. Am Mittwoch stellte das kapitalistische Unternehmen einen Insolvenzantrag in Wien. Damit ist die Signa-Holding Gesellschaft der aktuell prominenteste Fall einer Firma, die im Zuge der Zinswende aufgrund fiktiver Geldtransfers zahlungsunfähig geworden ist – mit noch nicht überschaubaren Auswirkungen auf Geschäfte im Einzelhandel, Banken und Arbeiter:innen.