Ein Jahr „Fridays for Future“ – eine Bilanz

Vor einem Jahr streikte die schwedische Schülerin Greta Thunberg das erste Mal, um auf die Klimakatastrophe aufmerksam zu machen. Ein Kommentar von Ashraf Khan.

Osterholz bleibt! – Waldbesetzung bei Wuppertal

Nach geplanter Rodung des Osterholz Waldes, wurde dieser nun von AktivistInnen besetzt, um die Abholzung zugunsten der Erweiterung eines privaten Steinbruchs zu verhindern.

164 ermordete UmweltaktivistInnen

Weltweit sind im vergangenen Jahr mindestens 164 AktivistInnen ihm Zusammenhang mit Protesten gegen Umweltzerstörung ermordet worden. Die Dunkelziffer dürfte viel höher sein.

München: Bürgerentscheid für Steinkohleausstieg 2022 – die Stadt setzt sich darüber hinweg

Monatelang hatte die Initiative "Raus aus der Steinkohle" Unterschriften gesammelt und mobilisiert. Ende 2017 stimmten dann in einem Bürgerentscheid 60% für einen lokalen Ausstieg aus der Steinkohle bis 2022. Doch die Stadtregierung hat sich darüber hinweg gesetzt. Sie plant mit dem Ausstieg 2028.

Nach Protesten: Mannheim hebt Bußgeld-Bescheid gegen Fridays-For-Future-SchülerInnen wieder auf

Seit Monaten bestreiken tausende SchülerInnen jeden Freitag die Schule, um für Klimagerechtigkeit zu protestieren. Deshalb hat die Stadt Mannheim erstmalig Eltern zur Zahlung von einem Bußgeld verdonnert. Doch nach breiter Kritik hat sie die Bescheide zurück gezogen.

Hessen: Minister fordert Ende der SchülerInnenstreiks fürs Klima

Der Hessener Kultusminister Alexander Lorz (CDU) fordert die streikenden SchülerInnen von Fridays for Future erneut auf, ihren Protest aufzugeben. Sie hätten ihr Ziel doch schon erreicht - der Klimawandel sei in Medien und Politik angekommen.

„Alle Räder stehen still – wenn Ende Gelände es so will“

Nach drei Tagen hat das Bündnis "Ende Gelände" die Massenaktion gegen Kohleabbau beendet. Über 6000 Menschen blockierten an diesem Wochenende zentrale Knotenpunkte des Rheinischen Braunkohlereviers. Fast alle Blockade-Finger kamen an ihr Ziel – die Polizei rächte sich mit Einschränkungen der Grundrechte.

Initiative für den Erhalt des Osterholz-Waldes

Während bei Ende Gelände hunderte AktivistInnen die Kohlebagger blockieren, bahnen sich in anderen Teilen Deutschlands schon neue Bedrohungen für die Umwelt an. Etwa 5 Hektar Waldgebiet zwischen Wuppertal und Haan sollen dieses Jahr noch abgeholzt werden. Dagegen regt sich Widerstand.

Zehntausende KlimaaktivistInnen im Rheinland auf der Straße

Bei den Demonstrationen und Aktionen von „Fridays for Future“ und „Ende Gelände“ beteiligten sich am Freitag mehr als 45.000 Menschen.

RWE fordert 50.000 Euro von Kohlekritiker, weil er zu Protesten gegen Braunkohleabbau aufruft

Der Energiekonzern RWE fordert vom 24-jährigen Daniel Hofinger eine Strafe von 50.000 Euro. Der Student hat öffentlich erklärt, dass ziviler Ungehorsam gegen Kohleabbau angesichts der Klimakrise notwendig sei.

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