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Klimaaktivistin „Ella“ zu 21 Monaten Haft verurteilt – Gerichtssaal nach Protesten geräumt

Seit 16 Monaten sitzt die Klimaaktivistin Ella bereits in Untersuchungshaft. Im Berufungsprozess verstrickten sich von ihr mutmaßlich verletzte Polizisten in Widersprüche. Dennoch wurde sie zu 21 Monaten Haft verurteilt. Das sorgte für so viel Empörung bei Unterstützer:innen, dass der Gerichtssaal geräumt werden musste.

Repression gegen Klimaaktivistin: Urteil im Berufungsprozess gegen „Ella“ erwartet

Ella war an den Protesten um den Dannenröder Wald beteiligt und sitzt bald seit 1,5 Jahren in Haft. Sie war zu 28 Monaten verurteilt worden. Im Berufungsprozess erwies sich kaum ein Vorwurf als haltbar. Die Rote Hilfe berichtet aus dem Prozess und ruft zur Solidarität mit Ella und allen politischen Gefangenen auf.

„End of Fish Day“ in Deutschland

In Deutschland wird so viel Fisch verzehrt wie nie zuvor. Bereits am 11. März 2022 ist die Menge an Fisch und Meeresfrüchten aufgebraucht, welche Deutschland im ganzen Jahr produziert.

#FreeElla – Klimaaktivistin im Hungerstreik für ihre Freiheit und in Solidarität mit internationalen Frauenkämpfen

Am 3. März trat die Klimaaktivistin Ella in den Hungerstreik. Sie hatte ihn von vornherein auf den 8. März befristet um ihre Verbundenheit mit dem internationalen Frauenkampftag auszudrücken. Anlass des Hungerstreiks ist die Inhaftierung Ellas, die von ihr und Unterstützer:innen als ungerechtfertigt gesehen wird.

Wie #EssenRettenLebenRetten genutzt wird, um uns gegeneinander in Stellung zu bringen

Seit mehreren Wochen besetzen Aktivist:innen der Bewegung „Essen retten, Leben retten“ verschiedene Straßen und Stadtautobahnen. Sie wollen damit auf die Verschwendung von Lebensmitteln aufmerksam machen und Menschen für ihr Anliegen sensibilisieren. Tatsächlich sind massive Proteste legitim im Kampf gegen die Klimakrise. Doch ihre Aktionen werden genutzt, um Teile unserer Klasse gegeneinander in Stellung zu bringen – Ein Kommentar von Felix Thal.

Die Verursacher der Klimakrise müssen zur Kasse gezwungen werden!

Im Jahr 2021 haben Naturkatastrophen 22,6 Milliarden Euro Schäden mehr verursacht als noch im Vorjahr. Das spiegelt den zunehmenden menschengemachten Klimawandel wieder. Die, die am meisten am dem Klimawandel Schuld sind, werden allerdings nicht zur Kasse gebeten. Ein Kommentar von Michelle Mirabal

Wie Dorfbewohner:innen sich gegen illegale Rodungen wehren

Im Kongobecken wachsen die zweitgrößten Regenwälder der Erde. Sie werden nicht umsonst die „grüne Lunge Afrikas“ genannt. Diese Wälder werden aber zunehmend von großen Konzernen abgeholzt. Die Dorfbewohner:innen in der Nähe dieser Wälder lassen sich das aber nicht ohne Widerstand gefallen.

Proteste am Tagebau Garzweiler

Heute kommt es erneut zu großen Protesten am Tagebau Garzweiler in Nordrhein-Westfalen. Die Proteste richten sich unter anderem gegen den Abriss des Dorfes Lützenrath.

Klimastreik-Aktionen in über 470 Städten angekündigt – antikapitalistische Blöcke erwartet

Für Freitag sind bundesweit in rund 450 Städten Klimastreik-Aktionen der Jugend-Umwelt-Bewegung Fridays For Future (FFF) angekündigt. Es beteiligen sich verschiedenste Kräfte – von Umweltorganisationen, parlamentarischen Parteien bis zu antikapitalistischen Gruppen.

Journalisten klagen gegen Polizeieinsatz bei IAA

Die Internationale Automobilausstellung IAA fand in diesem Jahr erstmals in München statt und wurde von starken Protesten begleitet. Immer wieder gingen die tausenden eingesetzten Polizist:innen dabei rabiat gegen Journalist:innen vor. Diese wehren sich nun juristisch.

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