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Sonntag, Mai 19, 2024
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    Erfahrungen im Ausländeramt: „Es fühlt sich an, als ob man nichts wert ist – es ist bedrückend, beängstigend und erniedrigend.“

    Zehntausende Menschen lernen das Ausländeramt als ein bürokratisches und diskriminierendes System kennen. Sanktionen, Verweigerungen der Arbeitserlaubniss und Abschiebungen hinterlassen ihre Spuren bei den betroffenen Menschen. Der Flüchtlingsaktivist Abdounassir Konfe kommt aus Burkina Faso und lebt seit Juli 2015 in Deutschland. Bei Perspektive Online berichtet er von seinen eigenen Erfahrungen – ein Gastkommentar.

    Warum der “Marsch für das Leben” lebensfeindlich ist

    Der fundamentalistische "Marsch für das Leben" treibt in den nächsten Wochen wieder in vielen Städten sein Unwesen. Warum das nicht nur ein Grund zum Spott über im Mittelalter feststeckende Fundamentalist:innen, sondern auch ein Grund für Protest ist, erklärt Karl Teufel in seinem Kommentar.

    Türkische Regierung gerät zunehmend unter Druck

    Sowohl innen- als auch außenpolitisch brodelt es in dem EU-Anwärter am Mittelmeer. Nach innen entfaltet der Staat Repression, außenpolitisch muss die Türkei sich zum Ukraine-Russland-Konflikt verhalten. Ein Kommentar. 

    Plötzlich abgeschoben: Unser Mitschüler fehlt uns! Bringt Cem zurück nach Deutschland!

    Cem hat dieses Jahr mit uns seine Ausbildung als Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik begonnen. Seit über drei Jahren lebte er in Deutschland. Nicht unbeschwert. Die Ausbildung sollte seinen Aufenthalt garantieren. Gestattet wurde ihm der Besuch der Berufsschule in Gelnhausen (Hessen) vom staatlichen Schulamt erst Anfang Oktober. Nun wenden sich seine Mitschüler mit diesem Artikel zu Wort und fordern seine Rückkehr nach Deutschland.
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    Lieferando-Rider über Betriebsratsgründung: “Sie haben alles versucht, um sie zu verhindern!”

    Henry arbeitet seit einem Jahr als Rider für Liferando. Jetzt spricht er über billige Ausstattung, unbezahlte Überstunden, Alltagsrassismus und systematische Versuche Betriebsratsgründungen zu verhindern - Ein Interview der Revolutionären Einheit Darmstadt.

    Amazon: Verschwendung hat System

    Seit 2019 wirbt Amazon damit, in neuste Technologien zur CO2-Neutralisierung zu investieren. Gleichzeitig wirft der Konzern noch immer Neuwaren weg, um seinen Profit zu maximieren. Ein Kommentar von Ruby Pfeifer.

    Kritik weiterhin unerwünscht!

    Selbst die gut gläubigsten Naivlinge verlieren ihr Staatsvertrauen, erzählt man ihnen vom Nürnberger Skandalurteil: Erstinstanzlich wurden Haftstrafen gegen zwei Nürnberger verhängt – der Vorwurf: Sie hätten Polizeikräfte am Jamnitzer Park lautstark zum Rückzug aufgefordert, ohne dass es zu einem körperlichen Kontakt gekommen wäre. Allein das Heben der Stimme reicht mittlerweile offenbar aus, um sich über ein Jahr Knast einzuhandeln – zumindest, wenn die Opfer Revolver und Uniform tragen. So sieht das zumindest Richter Kuch vom Amtsgericht Nürnberg.

    „Ich bring‘ dich um, Schwuchtel!“

    Mit diesen Worten wurde der 24-jährige Samuel vergangenen Freitag von einer Gruppe Jugendlicher totgeprügelt. Tausende Spanier:innen gingen auf die Straßen, um Gerechtigkeit für Samuel und ein Ende der Gewalt gegen LGBTI+ zu fordern. – Ein Kommentar von Sakine Çiftçi.

    Nach den Präsidentschaftswahlen im Iran: Der Klassenkampf geht weiter

    Im Iran regen sich nach den pseudo-demokratischen Präsidentschaftswahlen erneut Unruhen. Die arbeitende Klasse scheint wichtige Lehren aus den Aufständen der letzten Jahre gezogen zu haben und greift da an, wo es den Herrschenden wirklich wehtut. - Ein Kommentar von Hassan Marifoor

    Die Debatte um die Rente mit 68

    Manuela Hassler ist selbst Rentnerin und setzt sich seit Jahren gegen Altersarmut ein. Auf Perspektive kommentiert sie die aktuelle Debatte um die Rente mit 68.

    Faschistische Angriffe in Freiburg – gedeckt durch Justiz, Polizei und Medien

    Mit Freiburg verbinden viele verklärend mit Barfußlaufen und grüner Übermacht. Dabei kam es in diesem Monat schon zu zwei faschistischen Angriffen. Diese zeigen nicht nur, wie offen Rechte zu Waffen greifen, sondern auch wie sie dabei von lokaler Justiz, Polizei und Medien gedeckt werden. – Ein Kommentar von Karl Uwe und Johanna Ziegler

    Der deutsche Regenbogen-Imperialismus und die Allianz-Arena

    Der aufmerksamen Beobachterin des „Öffentlichen Lebens“ dürfte in den letzten Tagen die absurde Diskussion um die Bestrahlung der Allianzarena in Regenbogenfahnen nicht entgangen sein. Ein Kommentar von Karl Bösherr