Pandemiebekämpfung: Der Kapitalismus schafft es nicht

Neue Virus-Varianten aus Südafrika und Großbritannien zeigen: um die Pandemie in Deutschland erfolgreich zu bekämpfen, muss sie weltweit bekämpft werden. Dafür ist eine massenhafte und kostengünstige Impfstoffproduktion zentral. Doch Deutschland und andere Großmächte handeln dabei nur im Interesse ihrer Pharmakonzerne – und schaden damit der Bevölkerung hier zu Lande und weltweit. – Ein Kommentar von Tim Losowski

Warum wir NEIN zur „Bundesnotbremse“ sagen sollten!

Bund und Länder machen ernst: ihre pro-kapitalistische Corona-Politik wird erneut verschärft. Mit einem „Notbremsen-Gesetz“ soll in Zukunft ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 bundesweit einheitliche Maßnahmen greifen – darunter Ausgangssperren. Die Profitwirtschaft bleibt weiter verschont. Dieses mal dürfen wir den Rechten nicht den Protest gegen diese autoritären Maßnahmen überlassen! – Ein Kommentar von Tim Losowski

Sorgearbeit in Pandemie und Krise

Kurzarbeit, gekündigte Minijobs, ruinierte Kleinstselbstständigkeiten, Home-Office und Kinderbetreuung gleichzeitig – Frauen gehören zu den Verliererinnen der Pandemie, besonders, wenn sie für Kinder sorgen. Zeit sich zu wehren. – Ein Kommentar von Olga Wolf zum 8. März.

Die Herrschenden verschärfen ihre Angriffe in der Pandemie – kämpfen wir dagegen!

Die Corona- und Wirtschaftskrise nehmen in den Köpfen der meisten Menschen einen zentralen Platz ein. Im Schatten dessen jedoch verfolgt die Politik weiter ihre strategischen Ziele. Es wird Zeit Widerstand dagegen zu entwickeln. Ein Kommentar von Clara Bunke

Ist #ZeroCovid die Antwort von Links auf die Pandemie?

Fast 50.000 Unterschriften hat die Petition "#ZeroCovid" bereits gesammelt. Sie fordert vom Staat einen "solidarischen Shutdown" bis das Ziel von Null Neuinfektionen erreicht ist. Viele der Forderungen der Petition sind auf den ersten Blick gut – doch durch die fehlende Kritik am autoritären Staatsumbau bekommt sie eine bittere Schlagseite. Gerade jetzt wo eine Ausgangssperre von rechts vorbereitet wird. Ein Kommentar von Tim Losowski.

Über 1 Million Mal unabhängiger Journalismus von unten!

2020 war ein aufreibendes, dynamisches und widerständiges Jahr. Immer mehr Menschen waren deshalb auch auf der suche nach kritischem und unabhängigen Journalismus von unten. Wir freuen uns deshalb, dass wir unsere Zugriffszahlen im Vergleich zum Vorjahr fast verdreifachen konnten – auf 1.150.000 Zugriffe von 500.000 Nutzer:innen! – der Neujahrsgruß der Perspektive-Redaktion

Kommt der zweite Lockdown?

Die steigenden Coronazahlen sorgen bei vielen Menschen für Sorgen und Ängste. Gleichzeitig kommen aus Politik immer neue Maßnahmen, Verbote und Strafen die das Leben der Menschen erneut massiv einschränken, während die deutsche Wirtschaft einen ähnlichen Lockdown wie im Frühjahr diesen Jahres mit allen Mitteln verhindern möchte. - Ein Kommentar von Clara Bunke

ArbeiterInnengruppe „Streik Belarus“: „Die Hauptaufgabe besteht darin, die ArbeiterInnenklasse zu organisieren.“

Schon seit einer Woche wird Belarus von Protesten gegen Präsident Alexander Lukaschenko und mutmaßlich manipulierte Präsidentschaftswahlen erschüttert. Offiziell stimmten mehr als 80% für den amtierenden Präsidenten. Doch Die Opposition und die StraßenprotestlerInnen sind vom Gegenteil überzeugt. Immer mehr belarussische ArbeiterInnen treten in den Streik. Wir sprachen mit einem der Aktivisten der Gruppe SabastowkaBY ("Streik Belarus"), die neben politischen Parolen drängende soziale Probleme aufwirft, von denen die Erwerbstätige in Belarus betroffen sind.

Initiative Amad Ahmad: „All das ist Rassismus und der ist für Amad tödlich geworden.“

Am 12. September 2018 kommt es zu einem Brand in der Gefängniszelle des jungen Syrers Amed Ahmad. Zwei Wochen später stirbt er an den schweren Verletzungen. Die Behörden sprechen von Selbstmord. Doch viele Fragen bleiben offen. Ein Gespräch mit Filiz und Lena von der Initiative Amad Ahmad.

Familie von Mohamed Idrissi: „Ob er anders behandelt worden wäre, wenn er nicht dunkelhäutig...

Am 18. Juni wurde in Bremen der 54-jährige Mohamed Idrissi von Schüssen der Polizei in die Brust lebensgefährlich verletzt. Anschließend erlag er seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Initiative "JusticeForMohamed" fordert nun Aufklärung und hat bereits Proteste organisiert. Wir haben ein Interview mit seiner Tochter Aicha Meisel-Suhr und seiner Schwägerin Nadia Rachchag geführt.